ANALYSE | Interactive Brokers: Mein größter Gewinner und warum die Story gerade erst anfängt
Shownotes
Nach dieser Folge kannst du: Verstehen, warum 77% Pretax-Marge bei einem Broker möglich sind und warum IBKR das seltenste Wesen am Markt ist: Wide Moat plus positive Sicherheitsmarge. 📊 Q1 2026 Highlights:
Umsatz: $1,67 Mrd. (+17%) EPS: $0,59 (+23%) Kundenkonten: 4,75 Mio. (+31%) Kundenvermögen: $789 Mrd. (+38%) Pretax-Marge: 77% (6. Quartal >70%) Float (Kundengeld): $169 Mrd.
🏰 Drei Burggraben-Schichten:
Kostenvorteil durch Automatisierung (396 Kunden/Mitarbeiter) Globales Ein-Konto-System (150 Märkte, 33 Länder) Institutionelle Verankerung (60% Umsatz)
📋 Buffett-Brille (Tier 1): ✓ Geschäftsgrundlagen bestanden ✓ Management bestanden (Peterffy als Founder, Galik als CEO) ✓ Vernünftiger Preis bestanden (positive Sicherheitsmarge!) 🔮 Wachstumstreiber 2026/27:
PDT-Regel abgeschafft (April 2026) Krypto-Expansion via Coinbase KI-Integration ("Ask IBKR")
⚠️ Das eine Risiko: 1% Zinsabsenkung = $417 Mio. weniger Nettoeinnahmen. Aber: Kompensiert durch +31% Account-Wachstum.
💡 Merksatz: Die besten Investments findest du nicht in den Schlagzeilen. Sie sind 4,75 Millionen Kundenkonten groß, wachsen 31 Prozent pro Jahr – und niemand spricht darüber.
🔗 Bisherige Analysen: MicroStrategy, Ferrari, ASML, Visa, Hermès, Berkshire, TSMC, Keyence, Costco
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📌 Keine Anlageberatung. Alle Inhalte dienen der finanziellen Bildung.
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen beim Stock Analyzer Podcast.
00:00:02: David Bader Egger zeigt euch welche Aktien bei Warren Buffett durchfallen und welche es in seinem Portfolio schaffen würden.
00:00:09: Dieser Podcast ist keine Anlageberatung und liefert keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen, und jetzt viel Spaß mit der heutigen Folge!
00:00:33: Heute machen wir wieder mal eine Analyse, eine Aktie.
00:00:38: Und diesmal reden wir über Intactive Brokers.
00:00:41: Denn es ist mein größter Gewinner mit plus-dreißigkommafünf Prozent seit meinem Kauf und einem Depotanteil von neun Komma vier Prozent!
00:00:50: Gleichzeitig aber ist das wahrscheinlich die unauffälligste Erfolgsgeschichte unter der gesamten Serie.
00:00:58: Im letzten Inseit Update habt ihr erst gesehen.
00:01:01: Mein größter Gewinner im Musterdepot ist nicht ASML, nicht Novo Nordisk und nicht Kiens – es sind Interactive Brokers mit plus noch mehr als dreißig Komma fünf Prozent in sechs Monaten!
00:01:14: Und ich würde wetten dass die meisten Privatanleger den Namen nicht einmal kennen, wenn doch dann höchstens also die Plattform die andere Broker als Lieferbecken nutzen….
00:01:24: Das ist die zweite Welle des Hidden Champion Themas aus der Kierensfolge.
00:01:29: Unternehmen, die so technisch und unauffällig arbeiten, dass sie kein Mainstream-Interesse erzeugen aber genau deshalb sehr lange unterbewertet bleiben.
00:01:40: Heute zeige ich euch warum Interactive Brokers wahrscheinlich der beste Pick meines Musterdepots war und warum die Story nicht zu Ende ist sondern gerade erst anfängt!
00:01:51: Das Unternehmen wurde in New York von Thomas Pettify gegründet.
00:01:57: Er ist Unger Mathematiker einer der ersten Computerhandler an der Wall Street und er hat den Begriff algorithmischer Handel lange vor Google mitgeprägt.
00:02:08: Heute ist Interactive Brokers eine der größten globalen Online Broker, aber das Wort Honor Broker ist irreführend.
00:02:16: Trade Republic Revolut Etoro – das sind Online Brokers!
00:02:20: Interactive Brokers ist etwas anderes.
00:02:24: Man kann das Unternehmen in drei Teile unterteilen.
00:02:28: Erstens, Tech First und nicht Marketing First.
00:02:31: Während Trade Republic und Co Millionen für Werbung ausgeben hat Interactive brokers fast keinen Marketing Etat.
00:02:38: stattdessen hundertprozent Fokus auf Technologie Geschwindigkeit und niedrigste Kosten.
00:02:44: Trader- und Profi Investoren kommen von selbst.
00:02:48: Zweitens Ein globales Ein-Konto-System.
00:02:51: Mit einem einzigen Interactive Brokers Konto kannst du an Hundertfünfzig Märkten in drei und dreißig Länder handeln, Aktien, ETFs, Optionen, Futures, Forex und Krypto.
00:03:03: Das gibt es bei keinem deutschen Broker und bei keinnem US Broker.
00:03:08: Nirgends!
00:03:10: Und drittens die Wide Label Plattform für andere Broker.
00:03:14: Viele kleinere Broker nutzen Interactive brokers als Backend.
00:03:18: ein Teil der Trades die du bei anderen Plattformen aussiehst, läuft tatsächlich über Interactive Broker Server.
00:03:25: Das ist das PIX and Shovel Model für die Online Trading Branche.
00:03:29: Also merkt ihr dass Unternehmen nicht der Broker den du benutzt wenn du Aktien kaufst.
00:03:35: es ist der Brocker den dein Broker benutzt und das ist ein viel besseres Geschäft!
00:03:41: Schauen wir uns einmal die Q-Einszahlen an.
00:03:46: Am einundzwanzigsten April hat das Unternehmen die Q-Eins, zwanzigzechs und zwanziger Zahlen veröffentlicht.
00:03:51: Und die sind beeindruckend!
00:03:53: Vor allem weil sie in einem Quartal entstanden sind indem der S&P fünfundert um fünf Prozent gefallen ist.
00:04:00: Schauen wir einmal auf die Highlights Der Umsatz plus siebzen Prozent Die Gewinn pro Aktie plus dreiundzwzig Prozent einunddreißig Prozent, das Kundenvermögen plus achtunddreißig Prozent.
00:04:16: und die Pre-Tax Marge unglaubliches sechstes Quartal infolge über siebzig Prozent.
00:04:24: Genau genommen siebenundsiebzig Prozent.
00:04:27: auch die Dividende wurde erhöht Und eine Zahl davon ist die wichtigste Die Siebenundsebzig prozent Pre Tax Marge.
00:04:34: Das ist eine Marge die in der Banken und Broker Welt nicht existiert.
00:04:39: Jep im Morgen liegt bei thirty-six Prozent.
00:04:42: Goldman Sachs bei twenty-five Prozent.
00:04:45: Charles Schwab bei forty-seven Prozent.
00:04:49: Also, Interactive Brokers für den pro Dollar Umsatz fasst doppelt so viel wie die etablierte Konkurrenz weil die Plattform fast vollständig automatisiert ist.
00:04:59: Zwölftausend Mitarbeiter bei vier Komma seventy Millionen Kanten das sind dreihundert sechsundneinzig Sekunden pro Mitarbeiter.
00:05:08: Bei Trade Republic ist die Zahl bei rund dreißig bis vierzig.
00:05:13: Also merkt ihr, siebenundsiebzig Prozent Pre-Tags Marge bei einem Broker ist definitiv nicht zufällig.
00:05:21: Das ist die direkte Konsequenz aus Skaleneffekten plus Tech Automatisierung Denn genau dieser Marge ist Beweis für einen echten und dauerhaften Burggraben.
00:05:34: Und da kommen wir schon zum nächsten Stichpunkt Der Burggrabe.
00:05:38: Den unterteilen wir hier in drei Schichten.
00:05:42: Schicht eins – Kostenvorteil durch Automatisierung.
00:05:46: Das Unternehmen ist seit Jahrzehnten der billigste seriöse Broker-Markt, ein Trade kostet typischerweise Null Komma Fünfund Dreißig Cent pro Aktie.
00:05:56: Bei Charles Schwab oder Fidelity ist es deutlich höher wenn man professionelle Tools mit berechnet.
00:06:03: Dieser Kostenvorteil entsteht nicht durch Subventionierung Sie kommen aus der Automatisierung.
00:06:10: Als bei anderen Brokern fünfzig Menschen machen, machen bei Interactive Brokers fünf.
00:06:15: Schicht Nummer zwei das globale Netzwerk.
00:06:18: Wer einmal ein Interactive brokers Konto hat möchte das nicht wieder verlassen weil dass eine Konto Zugang zu allen Märkten gleichzeitig bietet.
00:06:27: Währungsumrechnung Storyboards alles integriert.
00:06:32: Wechselbarrieren sind hier nicht hoch sie sind enorm.
00:06:36: wer einen Händler mit globalem Aktienportfolio hat und alles bei Interactive Brokers liegen hat, wechseln nicht zur Konkurrenz.
00:06:44: Nur weil dort TradeRepublik €.Protrade verlangt statt €.Einsfünfzig.
00:06:50: Und die Schicht Nummer drei?
00:06:52: Institutionelle Verankerung!
00:06:54: Interactive brokers ist backhand für andere Broker – für Hedgefonds, für Family Offices.
00:06:59: Diese institutionellen Kunden bringen wiederkehrende Volumen.
00:07:06: Über sechzig Prozent des Umsatzes kommt mittlerweile von institutionellen oder semi-institutionellen Kunden.
00:07:13: Das ist eine Diversifikation, die Privatbrokker wie TradeRepublik nicht haben und da können wir auch nochmal in den Stockanalyse schauen.
00:07:24: Hier haben wir einen Bulkram-Score von einunddreißig Komma drei und plus eine positive Sicherheitsmarsche.
00:07:32: das ist erst die zweite Aktie meiner Serie bei der beides leuchten grün ist.
00:07:38: Keyens war die erste und Interactive Brokers ist die zweite, dann kommen wir zur Finanzstärke.
00:07:45: nur sechs von zwanzig.
00:07:47: das ist ein Tuleffekt.
00:07:49: wieso?
00:07:50: Weil Interactive brokers hundertneunundsechzig Milliarden Dollar an Kundengut haben.
00:07:54: in der Bilanz hat Das ist Geld dass den Kunden gehört nicht der Firma.
00:08:00: es taucht eben als Verbindlichkeit auf.
00:08:02: was die Finanzstercke kennt seien verziert.
00:08:05: Wir kennen dieses Muster schon und haben es bei Bergscheier gesehen.
00:08:09: Da war es ein Versicherungsflot, bei Kirens war es Cash und bei Interactive Brokers ist das das Kundengeld, dass die Finanzstärke drückt.
00:08:19: Die Realität ist aber das Gegenteil.
00:08:21: Diese Hundertneunundsechzig Milliarden sehen einen gigantischen Flott auf den Interactive brokers Zinsen verdient.
00:08:30: Und das Dritte ist die Sicherheitsmarsche.
00:08:34: Wie ihr wisst verwenden wir drei Modelle und diese divagieren um Faktor.
00:08:39: Das ist weniger als bei Bergscheuer, da ist es Faktoren neun oder TSMC aber immer noch signifikant.
00:08:47: auch hier muss man sagen die Toolmodelle haben Mühe mit der Broker Struktur wenn sie nicht klar zwischen kooperativen Kapital- und Kundengeld unterscheiden.
00:08:58: Aber trotzdem ist die Sicherheitsmarschung unter Innere Wert sehr gut.
00:09:03: Also merkt ihr Interactive Blockers zeigt, was wir aus Bergschirr gelernt haben.
00:09:08: Wenn ein Unternehmen mit Float arbeitet, mit dem Geld anderer Leute das es legitim investieren darf sind Standard Tool Scores ungenau.
00:09:18: Die wahre Qualität ist höher als die Scores zeigen aber trotzdem gibt der Score schon mal einen konservativ sehr guten Ausblick.
00:09:28: Nach der Stockanalyzer-Analyse wollen wir natürlich wie immer wissen was würde Warren Buffett sagen?
00:09:33: und da kommt wieder das drei Stufmodell zur Anwendung.
00:09:36: Stufe eins, Geschäftsgrundlagen bestanden mit Auszeichnungen.
00:09:41: Wir haben ein verständliches Modell, wir haben einen Burggraben mit Skaneffekte plus Switchingkost plus globales Netzwerk.
00:09:49: Wir haben steigende Margen, steigene Konten, steiggene Kundenvermögen.
00:09:54: Wir haben siebenundsebzig Prozent Bretex-Masche, was dem Burgrahmen noch mal beweist.
00:10:01: Dann Stufe zwei das Management.
00:10:04: auch hier wieder bestanden mit Auszeichnungen.
00:10:08: Thomas Petterfey ist immer noch Chairman mit über seventy Prozent Stimmrechten.
00:10:14: Milan Garlick ist CEO seit zwanzig vierundzwanzig und war vorher CEO seit zh.
00:10:19: Das heißt ein Insideraufstieg kein externer karriere Hüpfer Disziplinierte Kapitaler Logizon, keine teuren Übernahmen, geringe Marketing-Ausgaben, hohe Investitionsgrad in der Technologie und die Dividende steigt zweistellig in jedem Quartal.
00:10:38: Und jetzt Stufe drei wo die meisten natürlich wie immer scheitern?
00:10:41: Der Preis!
00:10:42: Und hier wird es spannend.
00:10:44: das KGV von siebenunddreißig sieht beim ersten Blick etwas teuer aus Aber bei einem Unternehmer mit dreizehn Prozent erwartet dem Gewinnwachstum und siebenundsiebzig Prozent Britex-Masche ist ein KGV von siebenhundreißig nicht teuer.
00:10:59: Es ist fair!
00:11:00: Und genau das spiegelt der Stockener Leiser wieder.
00:11:04: Positive Sicherheitsmasche, mit sieben und fünfzig Prozent wenig untertrieben aber massiv mehr Reserve als bei Visa Ferrari und Cosco TSMC oder Hermes.
00:11:17: Das heißt... Fähre Bewertung und klar Bestanden.
00:11:22: Das ist erst die zweite Aktie nach Keyens, die alle drei Stufen meines Auswahlverfahrens mit echter Bewertungsreserve besteht – genau deshalb ist sie neun Komma vier Prozent meines Depots wert!
00:11:35: Aber natürlich wie immer wo Licht da ausschatten und deshalb musst du auch die Risiken kennen.
00:11:42: Interactive Brokers verdient sein Geld auf zwei Wege Provisionen aus Traits sind neununddreißig Prozent des Umsatz und Zinsennahmen aus Kundengut haben, sind vierundfünfzig Prozent des Umsatzes.
00:11:53: Und der zweite Punkt ist der Spannende.
00:11:55: Hundertneunundsechzig Milliarden Dollar an Kundenguthaben werden zu kurzfristigen Marktzinsen angelegt.
00:12:02: Bei vier bis fünf Prozent Zinsen ergibt es eine massive Einkommensstrom.
00:12:07: Das Risiko hier ist natürlich wenn die Zins entfallen sinken die Einnahmen.
00:12:11: konkret Pro Einprozent Zinsabsenkung verliert in Tektiv Brokers etwa fourhundert siebzehn Millionen Dollar Nettoeinnahmen pro Jahr.
00:12:20: Aktuell stehen die US-Zinsen noch hoch, aber wenn die Fed im zweiten Halber zwanzig sechsundzwanzig die Zinsen um null Komma fünf bis ein Prozent senkt geht ein Teil des Gewinns weg.
00:12:32: Natürlich die sinkenden Zins bringen typische Weise steigende Handelsvolumen weil Investoren wieder mehr Risiko nehmen um das kompensiert, teilweise.
00:12:43: Plus natürlich mehr Kunden ist gleich mehr Kundengut haben und ist gleich höhere Zinsbasis.
00:12:48: Wenn die Kundenkunden wie bisher einunddresig Prozent pro Jahr wachsen kann dass die Zinsabsenkung mehr als ausgleichen.
00:12:56: Und das ist genau die Logik die Buffett bei Wells Fargo & American Express liebt.
00:13:02: Wachstum der Basis ist wichtiger als die Marge auf die Basis.
00:13:08: Jetzt schauen wir uns noch kurz an, warum die Story nicht zu Ende ist.
00:13:12: Grund eins.
00:13:14: Plus dreißig Prozent in meinem Debo klingen viel Aber bei einem Unternehmen das Dreißig-Prozent Gewinnwachstum pro Jahr liefert Ist es kaum mehr als die natürliche Bewertungsanpassung.
00:13:26: Die Aktie ist nicht teuer geworden.
00:13:28: Sie ist nur den Fundamentaldaten gefolgt.
00:13:31: Grund zwei Die Sicherheitsmarsch ist immer noch positiv.
00:13:34: Bei dem meisten Aktien meines Debos ist das nicht der Fall.
00:13:38: Diese Opposition ist deshalb mein konservativster Wachstumswert.
00:13:43: Und Grund drei, der PDT-Effekt und das Kryptowachstum sind noch nicht in den Zahlen sichtbar!
00:13:49: Die echte Auswirkungen kommen im Qtree und Qvier – zwanzig sechsundzwanzig – und ich positioniere mich vor diesen Gertalysatoren nicht nach innen.
00:13:59: Also merkt ihr plus dreißig Prozent zu kaufen ist psychologisch hart, aber Wenn die Fundamentaldaten den Anstieg rechtfertigen, wenn das Unternehmen in drei Prozent gewachsen ist, ist es kein Kauf zu erhöhten Preis.
00:14:12: Es ist ein Kauf zur unverändertem Bewertungsniveau.
00:14:16: Denn am Ende zählt nur Denk wie Buffett, Kauf wie Buffet und vor allem investiere nur in das was du wirklich verstehst.
00:14:24: Vielen Dank fürs Einschalten und bis zur nächsten Folge.
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