INSIDE | Mein echtes Privat-Portfolio: Was ich wirklich kaufe und warum es anders aussieht

Shownotes

🎯 Nach dieser Folge kannst du: Verstehen, wie ein professionell aufgebautes Privat-Portfolio strukturiert ist, warum ein öffentliches Lehrbeispiel anders aussehen darf als das echte Geld — und du hast zwölf konkrete Positionen mit Buffett-Check.

💰 Das Gesamtbild (Stand 02.06.2026): ETF-Anteil: 74% Einzelaktien: 26% Anzahl Positionen: 12

🏛️ Das Fundament (74%): VWCE: größte Position R-GLDIV-ESG: zweiter Pfeiler

📊 Die zehn Einzelaktien (mit aktueller Performance): Novo Nordisk: +2,46% Brookfield Wealth Solutions: +0,05% Berkshire Hathaway B: −1,98% Chubb: −2,98% Interactive Brokers: +5,39% Keyence: −1,81% Montea NV: −6,42% — Logistik-REIT MercadoLibre: −1,74% Visa: −1,45% Strategy/MSTR: −2,67% ← die "kleine Wette"

⚠️ Die MSTR-Lehrstunde: Vor zwei Wochen: +25,8% Heute: −2,67% 28 Prozentpunkte Bewegung in 14 Tagen. Bei 0,9% Portfolio-Anteil = 39 € Schwung Bei 10% Portfolio-Anteil wären es 4.000 € gewesen. → Genau deshalb bleibt sie klein. 🏦 Das Versicherungs-Cluster (These im Test):

Berkshire + Brookfield + Chubb — drei verschiedene Versicherer mit drei verschiedenen Modellen (Konglomerat / Renten-Float / Premium-P&C) Alle drei aktuell flach bis leicht negativ — die These steht im Test

💡 Was du daraus mitnimmst: Der Kern eines Privatportfolios gehört in einen breit gestreuten ETF Einzelaktien nach klaren Kriterien wählen (Buffetts 3 Stufen) Versicherungs-Cluster wird oft unterschätzt Eine kleine Wette ist okay — solange sie wirklich klein bleibt Dein Privatportfolio darf vom Lehrbuch abweichen — wenn du weißt, warum

💎 Merksatz: Dein Privat-Portfolio ist keine Demonstration. Es ist eine Lebensentscheidung. Es darf vom Lehrbuch abweichen — solange du weißt, warum du jede Position hältst und welche Rolle sie spielt. 🔗 Verwandte Folgen:

INSIDE Teil 4: Musterdepot-Update ANALYSE Interactive Brokers (vom Dienstag) ANALYSE Berkshire, Keyence, Visa BASICS ETF vs. Einzelaktien

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📌 Keine Anlageberatung. Alle Inhalte dienen der finanziellen Bildung.

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen beim Stock Analyzer Podcast.

00:00:02: David Bader Egger zeigt euch welche Aktien bei Warren Buffett durchfallen und welche es in seinem Portfolio schaffen würden.

00:00:09: Dieser Podcast ist keine Anlageberatung und liefert keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen, und jetzt viel Spaß mit der heutigen Folge!

00:00:34: Unser heutiges Thema ist eine Inseitfolge und es ist Teil fünf meines Musterdepots.

00:00:40: Und in diesem Teil spreche ich nicht mehr über mein Muster-Depot, sondern über mein echtes Privatportfolio.

00:00:47: Zum ersten Mal in diesem Podcast zeige ich euch wo mein eigenes Geld wirklich liegt!

00:00:54: Nicht das Muster Depot, nicht die Aktien die ihr aus den Analysen kennt, sondern alles inklusive der Positionen die ich bewusst nicht ins Musterdepot aufgenommen habe.

00:01:05: Warum zeige ich das euch heute?

00:01:07: In der letzten Inseitfolge hab' ich angedeutet, es gibt einen Unterschied zwischen dem Muster-Depot und meinem echten Geld – und heute löse ich das auf komplett!

00:01:18: Warum?

00:01:19: Weil Transparenz nur dann etwas wert ist wenn sie weh tut.

00:01:22: Es ist einfach ein öffentliches Musterdepot zu führen dass die Buffettstrategie sauber abbildet aber es ist ehrlicher dazu zu sagen, dass mein echtes Privatportfolio anders aussieht.

00:01:34: Weil persönliche Risikotoleranz, Steuern, Lebenssituation und Lerneffekte mitspielen.

00:01:41: Im ersten Moment wirkt es vielleicht so aber das ist nicht widersprüchlich.

00:01:45: ich finde das ist gut geführt.

00:01:48: ein professioneller Assetmanager hat auch sein eigenes Vermögen anders strukturiert als das der Mandanten die er betreut.

00:01:56: genau das mache ich hier und das ganz transparent.

00:02:00: Also merkt ihr, ein öffentliches Musterdepot ist ein Lehrbeispiel für eine Strategie.

00:02:05: Ein privates Portfolio ist eine Lebensentscheidung – beides darf gleichzeitig existieren wenn du verstehst warum sie unterschiedlich aussehen!

00:02:16: Bevor wir über die Aktienpics reden müsste eine Sache wissen, die ich noch nie ausgesprochen habe Meine größte Position ist nicht ISML, Nicht Kiens, Nicht Bergscheuer.

00:02:27: Es ist der Wengard FTSC All World.

00:02:39: Das sind mehr als alle meine Einzelaktien zusammen.

00:02:44: Warum?

00:02:45: Weil ich exakt das umsetze, was wir in der ETF-VS-Einzelaktion Folge übersprochen haben!

00:02:59: Erst dann, darauf aufbauend macht es Sinn mit Einzelakzien gezielte Schwerpunkte zu setzen.

00:03:06: In meinem Fall heißt das der ETF ist das Fundament dass die globalen Aktienmärkte abbildet.

00:03:13: Dann habe ich noch einen alten zusätzlichen Dividenden ETF mit einem Plus von hundert und dreißig Prozent seit dem Kauf aber er ist wirklich schon einige Jahre alt.

00:03:28: Dann die Einzelaktien zwischen µ und µ Euro pro Position mit gezielten Schwerpunkten.

00:03:37: Und das ist eine ganz andere Struktur als das Musterdepot!

00:03:41: Im Muster-Depot gibt es keine ETFs, im Privatportfolio sind ETFs die größte Position.

00:03:47: Das ist kein Widerspruch, das ist mein Risikomanagement.

00:03:51: Schauen wir uns einmal die letzten sieben Zughäufe an – und jeder mit einem Buffetcheck als erstes Berkshire Haderway in Class B, also Warren Buffett selbst.

00:04:01: Warum habe ich das gemacht?

00:04:03: Direkt nach der Greg Abel Premiere in Omaha.

00:04:06: Ich wollte nicht warten bis der Markt entschieden hat ob er den neuen CEO akzeptiert sondern ich habe mich positioniert während die Frage offen war.

00:04:16: Im Buffet Check mit meinen drei Stufen Die Geschäftsgrundlagen Konglomerat mit Versicherung Eisenbahnenergie verständlich Ihr kennt alle Bergscheier-Management, Greg Ebel vom Buffer persönlich ausgewählt.

00:04:28: Auch wieder bestanden.

00:04:29: Für ein heftiger Preis.

00:04:30: bei Bergscheiern ist das etwas anders.

00:04:33: Sicherheitsmasche ist nicht ganz klar berechenbar aber der Cashberg ist ein Sicherheitsnetz für das gesamte Depot.

00:04:40: und was ich auch noch sagen muss sie haben auch einen Rückkaufprogramm gestartet.

00:04:46: Für mich ist Bergscheyer ein Sicherheiznetz.

00:04:53: Brookfield Wealth Solutions.

00:04:56: Warum habe ich mir diese Aktie gekauft?

00:04:58: Brookfield Well Solutions ist die Versicherungs- und Rententochter des kanadischen Asset Managers Brookfield.

00:05:04: Sie verkauft strukturierte Rentenprodukte und investiert die prämien in Brookfields Asset Management Plattform In einfach, Ich kaufe ein zinsloses Kapitalvehikel das von Brookfield gemanagt wird.

00:05:17: Genau die Mechanik die Buffett bei seinen Versicherung liebt.

00:05:21: Buffet Check Geschäftsgrundlage Versicherungsflot plus Brookfield Investment Plattform ist verständlich und skalierbar.

00:05:29: Das Management ist einer der diszipliniertesten Kapitalallokatoren weltweit, also bestanden.

00:05:37: Und der vernünftige Preis die Aktie handelt unter dem Buchwert.

00:05:41: für eine Versichere mit Wachstumsperspektive ist das sehr attraktiv.

00:05:45: Diese Position ist mein Versicherungsexpocher dass im Muster der Bruch fehlt.

00:05:54: Chubb ist eine der größten Premiumsach- und Unfallversicherer weltweit.

00:05:58: Und Warren Buffett selbst hat seit Jahren eine bedeutende Position, das ist Cotailing in seiner reinsten Form.

00:06:05: Buffett kauft Chubbb ich mache mit aber nur zu einem vernünftigen Preis!

00:06:11: Und beim KGV im niedrigen Zähnepereich ist das für einen Topf versicherer günstig.

00:06:17: Viertens Novo Nordisk Warum?

00:06:20: Die Aufstockung während der GLB I Korrektur Als die Aktie wegen oraler Konkurrenz von Lilly und Sorgen über Wettbewerb gefallen ist, habe ich nachgekauft.

00:06:30: Die These der Markt für GLP-I ist nicht gesättigt – er wird in den nächsten fünf Jahren noch deutlich wachsen!

00:06:37: Und hau' ich ihr kommt wieder der Buffet-Check.

00:06:40: Geschäftsgrundlage ist ganz klar Farmerprodukte und Farmermarktführer.

00:06:45: Management diszipliniert vernünftiger Preis auch passend also.

00:06:50: das ist eine einzige Position die sowohl im Musterdepot als auch im Privatportfolio in dieser Größenordnung vorkommt.

00:06:58: Als nächstes Interactive Brokers Warum?

00:07:02: Weil der Volatilitätsprophet her, in einer Welt mit erhöhter Marktunsicherheit – das ist zum Beispiel Zölle, Iran-Konflikt, Geopolitik und mit steigenden Tradevoluminer.

00:07:14: Interactive brokers verdient ProTrade plus hohe Zinsen.

00:07:18: auf Kundengut haben Wieder der Buffetcheck, Geschäftsgrundlage geringe operative Kosten hochautomatisiert bestanden.

00:07:26: Management, der Gründer ist immer noch involviert, diszipliniert und konservativ.

00:07:31: Und wieder – der vernünftige Preis!

00:07:34: Es ist etwas teurer geworden nach dem Anstieg aber deshalb habe ich auch konservativ positioniert.

00:07:41: Dann Keyans Warum?

00:07:44: Wir haben Keyans in der Analysefolge ausführlich besprochen Superburgram, perfekte Profitabilität, positive Sicherheitsmarsche plus sechzehn Prozent nach dem Q-I Spypack.

00:07:55: Im Privatpartfolio habe ich die Position kleiner gehalten als im Musterdepot weil ich bei der ETF schon Asien Exposure habe Auch hier wieder Buffer Check bestanden.

00:08:05: Geschäftsgrundlage, drehenachtzig Prozent Bruttomarsche Management konservativ und vernünftiger Preis mit positiver Sicherheitsmasche.

00:08:15: Und Siebtens Montea.

00:08:19: Und jetzt die Position.

00:08:21: und das ist die Position, die euch wahrscheinlich überrascht.

00:08:24: Montea ist ein belgischer Logistik-Gerät eine Aktiengesellschaft, die ausschließlich Logistikumobilien besitzt Lagerhallen, Distributionszentren, Großdockinganlagen und sie für mittelscheinunternehmen wie DAL, B Post und große E-Commerce Anbietter Im Buffet Check eine Geschäftsgrundlage.

00:08:43: Logistikmobilien als Sektor profitieren strukturell vom E-Commerce Trend.

00:08:47: Management diszipliniert, vernünftiger Preis plus eine Dividendenrendite von rund fünf Prozent sehr attraktiv.

00:08:56: Warum habe ich das nicht in meinen Musterlipo?

00:08:58: Ehrlich gesagt weil ich es erst später gesehen hab und auf die Aktie aufmerksam geworden bin.

00:09:05: Und dann kommen wir noch zur Werte Microstrategy.

00:09:08: Wir haben Microstructure in der Analyseserie genau analysiert.

00:09:11: Konkluso damals eine Bitcoin-Wette in Aktienform und keine Buffett-Aktie, hoch spekulativ.

00:09:18: Und genau das ist sie!

00:09:19: Und genau deshalb habe ich sie bewusst klein gehalten.

00:09:23: Die Position im Gesamtportfoli ist unter zwei Prozent.

00:09:26: Das ist meine.

00:09:27: Ich leiste mir kleine Wette.

00:09:30: Wenn es zurück geht schmerzt es kaum.

00:09:32: wenn sie weiter steigt ist es ein netter Betrag.

00:09:35: Aber man muss auch ehrlich sagen ich war schon auf plus von zwanzig Komma acht Prozent was jetzt sogar im Minus ist.

00:09:43: Also merkt ihr, ein gut zurückdrehtes Privatportfolio darf eine kleine Wette enthalten so lange sie klein bleibt und der Rest streng diszipliniert.

00:09:52: die Gefahr ist nicht eine spekulative Position zu haben.

00:09:55: die Gefahre ist sie für Wahrheit zu halten.

00:09:57: Und jetzt nochmal ein paar Gründe warum sich das Musterdepot von meinem echten Depot unterscheidet.

00:10:04: Das Musterdepot ist ein reines Aktienlehrbeispiel für die Buffettstrategie.

00:10:08: Mein Privatportfolio muss eine echte Liebenssituation abbilden mit Kindern, langfristiger Vermögensicherung und unterschiedlichen Zeithorizonten.

00:10:17: Grund zwei das Versicherungsexpocher Barf als wichtigste Lektion ist nicht eine Aktie, es ist die Mechanik von Versicherungsflotz.

00:10:25: Ich kann diese Mechanik im Muss-De-Po nicht sauber abbilden also kauf ich sie privat.

00:10:30: Berkshire, Brookfield, Chubb drei verschiedene Versicherer mit drei verschiedenen Modellen und Grundrei?

00:10:37: Die persönliche Bequemlichkeit Es gibt Positionen die ich persönlich kaufen mag die aber nicht ins öffentliche Lehrbuch passen Eine Persönlichkeitsfrage, eine Strategiefrage, eine Ausrichtungsfrage.

00:10:51: Also nochmal zusammengefasst fünf Punkte was du daraus mitnehmen kannst.

00:10:56: Punkt eins der Kern eines Privatportfolios gehört in einem breitgristreuten ETF und erst danach fängt man mit Einzelaktien an.

00:11:04: Punkt zwei wenn Du Einzelakzien wählst wähle sie nach klaren Kriterien.

00:11:09: für mich ist das Stockanalyser die Buffett drei Stufen mit Geschäftsgrundlage Managementpreis.

00:11:15: Jeder der will bekommt von mir auch eine Liste mit drei und zwanzig Punkten die er abarbeiten kann, wo er prüfen kann ob die Aktie investierbar ist oder nicht.

00:11:25: Punkt drei ein Versicherungsklaster ist ein unterschätztes Element.

00:11:29: Fehler Private Bus.

00:11:32: Punkt vier Eine kleine Wette ist okay so lange sie klein bleibt.

00:11:35: Und Punkt fünf Dein Privatportfolio darf anders aussehen als das Lehrbuch.

00:11:40: wichtig ist nur du verstehst warum.

00:11:43: Denn am Ende zählt nur Denk wie buffet, kauf wie buffett und vor allem investiere nur in das was du wirklich verstehst.

00:11:51: Vielen Dank fürs einschalten und bis zur nächsten Folge!

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