ANALYSE | PepsiCo vor den Zahlen: Die Dividende steigt, das Wachstum nicht – was zählt mehr?
Shownotes
🔑 In dieser Folge:
- Zuerst der Lärm, dann die Substanz: JPMorgan-Abstufung, Elliott, Abnehmspritzen
- Stufe 1: Marken, Regalplatz und der Unterschied zu Coca-Cola
- Stufe 2: Die Dividende und das fehlende Wachstum
- Stufe 3: Warum günstiger nicht automatisch billig ist
- Das Urteil: Was würde Buffett tun?
- Die zwei Risiken: der Konsument und die Dividendenfalle
- Anwendung: drei Fragen für jede Dividendenaktie
📌 Die drei Zahlen für PepsiCos Quartalsbericht:
- Wächst die verkaufte Menge im nordamerikanischen Snackgeschäft wieder?
- Hält das Management an seiner Prognose fest?
- Wie entwickelt sich der freie Cashflow im Verhältnis zur Dividende?
📖 Kurz erklärt: Die Ausschüttungsquote zeigt, welcher Teil des Gewinns oder des freien Cashflows als Dividende an die Aktionäre geht. Je höher sie ist, desto weniger bleibt für Investitionen und Wachstum.
🧠 Merksatz der Folge: „Eine steigende Dividende ist nur so gut wie das Geschäft, das sie bezahlt.“
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📌 Keine Anlageberatung. Alle Inhalte dienen der finanziellen Bildung.
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen beim Stock Analyzer Podcast.
00:00:02: David Bader Egger zeigt euch welche Aktien bei Warren Buffett durchfallen und welche es in seinem Portfolio schaffen würden.
00:00:09: Dieser Podcast ist keine Anlageberatung und liefert keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen, und jetzt viel Spaß mit der heutigen Folge!
00:00:35: dessen Produkte fast jeder von uns schon im Einkaufswagen hatte Pepsi, Lays, Doritos und Gatorade.
00:00:43: Dahinter steht PepsiCo ein Konzern mit fast hundert Milliarden Dollar Umsatz im Jahr Und das Unternehmen ist ein Fall den wir in dieser Serie so noch nicht hatten.
00:00:54: PepsiCo hat seine Dividende vierundfünfzig Jahre in Folge erhöht.
00:00:58: Die Dividendenrendite liegt bei rund vierenhalb Prozent So hoch wie selten.
00:01:03: Für viele Anlieger klingt das nach dem perfekten Sicherheitsanker.
00:01:07: Gleichzeitig liegt die Aktie seit Jahresbeginn rund zwölf Prozent im Minus.
00:01:12: Über fünf Jahre hat sie zwölft Prozent verloren, während Coca-Cola der größere Wale und eine von Warren Buffett ältesten Beteiligungen im selben Zeitraum rund fünfundfünfzig Prozent zugelegt hat.
00:01:25: Am Donnerstag, dem achten Oktober legt PepsiCo vor US-Börsen Eröffnung seine Quartalszahlen vor.
00:01:32: Diese Folge ist deine Vorbereitung und sie dreht sich um eine Frage, die viele Dividendenanleger unterschätzen.
00:01:39: Was ist eine steigende Dividende wert wenn das Geschäft dahinter nicht mehr wächst?
00:01:44: Aber zuerst der Lärm und wie immer dann die Substanz!
00:01:47: Der Lärme-Umpelpsycho ist gerade laut.
00:01:50: Am neunundzwanzigsten September hat die Bank JP Morgan ihre Einschätzung gesenkt und das Kursziel deutlich gekürzt.
00:01:57: Seit Herbst-Zwanzig sitzt der aktivistische Investor Elliot mit einem Anteil von rund vier Milliarden Dollar im Nacken des Managements, und überall ist man abnehmenspritzen würden den Snackkonsum dauerhaft drücken.
00:02:11: Das sind Schlagzeilen.
00:02:12: Sie erklären warum die Stimmung schlecht ist aber sie sagen noch nichts darüber wie gut das Geschäft wirklich ist.
00:02:18: Schauen wir also auf die Substanz.
00:02:21: Stufe eins, das Geschäft und der Burgrahmen Baffetz.
00:02:25: erste Frage lautet wie immer verstehe ich das Geschäft.
00:02:28: Bei PepsiCo ist es einfach Getränke uns nächst verkauft in über zweihundert Ländern.
00:02:34: Und hier liegt ein wichtiger Unterschied zu Coca Cola Denn viele übersehen.
00:02:38: Coca Cola verkauft vor allem Getränken und überlässt die teure Abfüllung zur großen Teilen Partnerunternehmen.
00:02:45: PepsiCo dagegen macht mehr als die Hälfte seines Umsatz mit Lebensmitteln und betreibt viele Fabriken, Lager- und Lastwagen selbst.
00:02:53: Das macht PepsiCo breiter aufgestellt aber auch kapitalintensiver.
00:02:58: Der Stock Analyzer zeigt einen Modscore von der der der den Stabilen Trennung.
00:03:02: Eingestuft als Neromode mit stabilem Trend.
00:03:05: Kurz erklärt ein Neromod ist ein schmaler Programm.
00:03:08: das Unternehmen hat echter Wettbewerbsvorteile etwas stark gemacht Aber sie sind weniger dauerhaft oder weniger stark als bei einem Weidenmott.
00:03:17: Und das passt zum Bild!
00:03:19: Lays und Turitos sind Marken, die in jedem Supermarkt die besten Plätze im Regal bekommen.
00:03:25: Dieser Vorteil ist real – aber er schützt nicht davor, dass Kunden zu günstigeren Eigenmarken wechseln wenn es gelb knapp wird.
00:03:32: Auch die Kapitalrendite ist ordentlich.
00:03:35: Beim Räuk also der Rendit auf das eingesetzte Kapital vergibt des Dockener Leiser siebzehneinhalb von fünfunddreißig Punkten Bei der Profitabilität gut siebzehn von fünfundzwanzig, das ist solide aber auch kein Spitzenwert.
00:03:48: Also merkt ihr PepsiCo hat einen echten Burggraben aus Magen und Regalplatz.
00:03:53: Aber Magen schützt nicht vor einem Kunden der beim Einkaufen jeden Euro umdreht.
00:03:58: Kommen wir zu Stufe zwei die Dividende und das fehlende Wachstum.
00:04:02: Jetzt kommen wir zum Kehren dieser Folge Und dafür brauchen wir zwei Zahlen.
00:04:06: Die erste Zahl wachstums.
00:04:08: Hier vergibt es docker und leiser NULL von zwanzig Punkten.
00:04:12: Null!
00:04:13: Das ist kein Messfeller, sondern ein ehrliches Spiegelbild der letzten Quartale.
00:04:18: Im Februar hat PepsiCo die Preise für Lay's Doritos, Cheetos und Tostitos um bis zu fünfzehn Prozent gesenkt, um verlorene Kunden zurückzuholen.
00:04:27: Das Ergebnis im zweiten Quartal Die verkaufte Menge in Nordamerikanischer Snackgeschäft bleibt gleich.
00:04:32: Der umsatz viel um rund zwei Prozent.
00:04:35: Billiger Verkaufen aber nicht mehr verkaufen.
00:04:38: Konzernchef Ramon Laguata sagt dazu, den Verbraucher gehe es schlechter als erwartet vor allem wegen der hohen Benzinweise.
00:04:48: Und die zweite Zahl ist die Ausschüttungskurte.
00:04:51: Die Ausschützungskurta zeigt welcher Teil des Gewinns oder des freien Cashlos als Dividende an die Aktionäre geht.
00:04:58: Je höher sie ist desto weniger Geld bleibt im Unternehmen für Investitionen und Wachstum.
00:05:04: PepsiCo hat in den letzten zwölf Monaten einen Rekord an freiem Cash-Flower wirtschaftet.
00:05:09: Rund neun Komma zwei Milliarden Dollar, das ist die gute Nachricht.
00:05:15: aber rund eighty vier Prozent davon gingen als Dividende an die Aktionäre.
00:05:19: es bleibt also wenig Spielraum.
00:05:21: und jetzt wird es spannend.
00:05:23: eine Dividente die jedes Jahr steigt während des Geschäfts nicht wächst wird mit jedem Jahr schwerer zu tragen.
00:05:29: irgendwann muss entweder aus mehr Gewinn kommen aus mehr Schulden oder die Erhöhungen werden kleiner.
00:05:36: Ein Blick in die Bilanz zeigt, dass der Spielraum bei den Schulden begrenzt ist.
00:05:40: Auf jeden Euro einen Kapital kommen bei PepsiCo gut vier Euro Verbindlichkeiten.
00:05:45: Die Finanzstärke bewährte das Stock Analyzer mit knapp fünfzehn von zwanzig Punkten.
00:05:50: Das ist stabil aber kein Polster für Experimente.
00:05:54: Also merkt ihr Eine steigende Dividende ist nur so gut wie das Geschäft, dass sie bezahlt.
00:06:00: Wenn die Ausschüttung schneller wächst als der Gewinn, ist das kein Zeichen von Stärke sondern eine Rechnung, die irgendwann fällig wird.
00:06:07: Und zu guter Letzt, wie immer bleibt die Frage nach dem Preis.
00:06:11: Gemessen am Kursgewinnverhältnis wirkt PepsiCo günstig.
00:06:14: Die Aktie wird zur rund achtzehnmal dem Gewinn gehandelt Coca Cola zur rund siebenundzwanzig Mal.
00:06:20: Auf den ersten Blick also ein Abschlag von einem Drittel.
00:06:23: Das Dockanalyser kommt trotzdem nur auf einen Gesamtschor von neunundzwanzig von hundert und das ist die richtige Einordnung.
00:06:30: Denn der Gesammschor schaut nicht nur auf den Preis, sondern darauf ob Preis, Qualität und Wachstum zusammenpassen.
00:06:37: Bei PepsiCo passen sie nicht!
00:06:39: Ein niedriges Kursgewinnverhältnis ist nur dann ein Vorteil wenn die Gewinne stabil bleiben oder wachsen.
00:06:45: Wenn das Wachs-Ton bei Null liegt ist der Abschlag zu Coca Cola kein Geschenk, sondern der Preis für das schwächere Geschäft.
00:06:52: Was würde jetzt Warren Buffett tun?
00:06:54: Buffett hat sich vor fast vierzig Jahren für Coca Cola entschieden.
00:06:58: Hält die Aktie bis heute!
00:07:00: Der Grund war nie die Dividende, der Grund war das Geschäftsmodell eine einzige weltweit dominante Marke wenig Kapital für Fabriken und die Fähigkeit die Preise über Jahrzehnte zu erhöhen ohne Kunden zu verlieren.
00:07:13: PepsiCo hat in diesem Jahr das Gegenteil gezeigt.
00:07:16: Es musste die Preisen senken um die Kunden zu halten Und das ist ein entscheidender Unterschied.
00:07:21: Baffezhaltung wäre hier vermutlich ein solides Unternehmen mit starken Maken, aber im Moment kein Fall der sich aufträngt.
00:07:29: Erst wenn das Wachsum zurückkehrt wird aus einer hohen Dividende ein echtes Argument.
00:07:35: Und zum Schluss noch zwei Risiken.
00:07:38: Das erste Risiko ist der Konsument.
00:07:40: Wenn die Benzinpreise hoch bleiben und die Kunden weiter zu Eigenmacken wechseln helfen auch Preissunkungen wenig.
00:07:46: Dazu kommt die offene Frage wie stark abnehmenspritzen den Snack-Konsum langfristig verändern.
00:07:51: Das ist noch nicht entschieden.
00:07:54: Aber es ist ein Risiko, dass der Markt bereits einpreist!
00:07:57: Das zweite Risiko ist die Dividendenfalle.
00:08:00: Viele Anleger kaufen PepsiCo wegen der fifty-fünfzig Jahre Dividendenerhöhung aber eine lange Serie ist keine Garantie für die Zukunft.
00:08:08: Wenn das Wachstum ausbleibt und die Ausschüttungsquote hoch bleibt wird die Divertende vom Argument zur Last.
00:08:14: Wenn dir diese Folge geholfen hat dann abonniert den Podcast und bleib dabei.
00:08:19: Und wenn du deine eigenen Aktien nach diesen Prinzipien prüfen willst, hol dir die Stock Analyzer App kostenlos für iOS und Android.
00:08:26: Denn am Ende zählt nur Denkwebuffet, Koffebuffett und investiere vor allem nur in das was du wirklich verstehst.
00:08:34: Vielen Dank fürs Einschalten und bis zur nächsten Folge!
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