WISSEN | #12: Qualität vs. Preis – wann darfst du weniger Sicherheitsmarge akzeptieren?
Shownotes
Thema der Folge: Qualität vs. Preis – wann eine kleinere Sicherheitsmarge rational ist (und wann nicht).
Das nimmst du mit
- 3-Stufen-Modell (A/B/C) für Sicherheitsmargen
- 5 Qualitätskriterien, die weniger Marge rechtfertigen können
- 3 Preis-Red-Flags, wann selbst Qualität „zu teuer“ ist
- Kurz-Checkliste für deine Watchlist
3-Stufen-Modell
- A (unklar/zyklisch/komplex): eher 25–40% Sicherheitsmarge
- B (solide Qualität): ca. 15–25% Sicherheitsmarge
- C (sehr vorhersehbare High Quality): ca. 5–15% Sicherheitsmarge (nie 0%)
5 Qualitätskriterien
- Preissetzungsmacht
- hohe & stabile Kapitalrenditen (1€ rein → mehr als 1€ Wert raus)
- wiederkehrender Cashflow / Krisenfestigkeit
- Reinvestitions-Runway (Wachstum ohne Renditebruch)
- stabile Bilanz / gesunde Kapitalstruktur
3 Preis-Red-Flags
- Bewertung funktioniert nur bei perfektem Wachstum
- Multiple deutlich über „normal“ → Multiple-Compression-Risiko
- Kauf aus FOMO („sonst läuft’s mir davon“)
Kurz-Checkliste: Warum ist das Business vorhersehbar?
Welche Annahme darf nicht brechen?
Welche 2 Signale zeigen mir: These falsch?
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