WISSEN | #16: Portfolio-Fehler – warum 15 Positionen oft schlechter sind als 8

Shownotes

Thema der Folge: Fokus statt Über-Diversifikation – warum „mehr Aktien“ nicht automatisch weniger Risiko bedeutet.

Das nimmst du mit

  • Warum zu viele Positionen oft Aufmerksamkeit statt Risiko diversifizieren
  • Die 5 Gründe, warum 15 Positionen häufig schlechter funktionieren als 8
  • Ein praktisches 8er-Portfolio-Modell (Core + Specials)
  • Eine 5-Fragen-Übung, um dein Depot zu verschlanken

Kernidee Diversifikation schützt vor Unwissen. Konzentration belohnt Wissen.

Warum 15 oft schlechter ist als 8 (Kurzfassung)

  • begrenzte Aufmerksamkeit → Positionen werden unterbetreut
  • beste Ideen werden verwässert
  • Pseudo-Diversifikation (verdeckte Dopplungen)
  • mehr Entscheidungen/Rebalancing → mehr Fehler
  • „passiv, aber mit aktivem Risiko“ (Mini-Index ohne Index-Vorteile)

Ein pragmatisches Modell 8 Positionen als Zielrahmen:

  • 6 Core (hoch verstanden, langfristig)
  • 2 Specials (Sondersituationen/Zykliker nur mit klarer These)

5-Fragen-Übung (Positionen prüfen)

  1. Kann ich den Case in 2 Sätzen erklären?
  2. Gibt es Sicherheitsmarge (oder nur „Qualität um jeden Preis“)?
  3. Was ist das Kill-Kriterium?
  4. Würde ich heute nochmal kaufen (ohne Ego/Einstandspreis)?
  5. Ist es eine Dopplung einer anderen Wette?

Ein Satz gegen Position #16 „Welche Position würde ich verkaufen, um diese neue zu finanzieren?“

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